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Ozon – Eine ernsthafte Gefahr im Sommer

Was ist Ozon

Die hohe Verkehrsdichte und die große Anzahl von Kraftwerken und Industrieanlagen haben dafür gesorgt, dass die Konzentration von Stickoxiden in unserer Atemluft anstieg. Bei starker Sonneneinstrahlung entwickelte sich aus deren Spaltprodukten und dem Sauerstoff das gasförmige Ozon, was in größeren Mengen riecht und Schleimhäute angreift. In der Nacht bildet sich das Gas wieder zurück.

Mit dem Ozonloch haben die Ozonwerte wenig zu tun, wenn man davon absieht, dass es sich um dasselbe Gas handelt. Das Ozonloch in 15Km Höhe ist für uns lebensnotwendig. Es verhindert ein Durchdringen von aggressiven Strahlungen. Lücken in der Schutzhülle führen zu einem Anstieg der Hautkrebserkrankungen. Ein „flicken“ dieser Löcher ist nicht möglich.

Wirkung von Ozon auf den Menschen

Wie Ozon auf unseren Organismus wirkt ist nicht 100% erwiesen. Erwiesen ist jedoch, dass bei einer andauernder Belastung von 120 Mikrogramm Ozon pro m² Luft kaum wahrnehmbare Beeinträchtigungen der Atemfunktionen kommen. Jedoch bei höheren Werten kann es zu krankhaften Veränderungen des Lungengewebes mit Folgeschäden kommen. Jeder Mensch und jedes Tier reagiert aber nun mal anders darauf. Man geht davon aus, dass nur jeder zehnte darunter leidet.

Mögliche Folge

Wirkung von Ozon auf den Wellensittich

Vögel besitzen ein sehr komplizierteres Atemsystem als wie wir Menschen. Sowohl beim Ein- und Ausatmen kommt es am Atmungsgewebe zum Gastaustausch. Je mehr er sich bewegt, desto mehr Sauerstoff und folglich auch Ozon nimmt er auf. Zwar ist die Belastung von Ozon auf die Lungen der Vögel nicht erforscht, aber man geht davon aus, dass es dem Menschen ähnelt. So könne wir feststellen, dass die Wellensittiche in freier Wildbahn am frühen morgen und späten Abend aktiv sind. Hat die Sonne ihren Höhepunkt, so ist eine Siesta (Ruhepause) in den Bäumen angesagt.

Maßnahmen zur Reduzierung der Aufnahme von Ozon

verwendete Bilder auf dieser Seite:

Greenhouse effect abstract concept von @vectorjuice

Quelle: WP-Magazin 04/ 1997

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