Archiv der Kategorie: Das Leben und alltägliches

Sich fühlen wie eine Ölsardine, geht das? Die Bahn macht´s möglich!

Du fragtest Dich schon immer wie sich Ölsardinen in der Dose fühlen? Ja?

Na dann empfehle ich Dir eine Tour mit der Deutschen Bahn von Nauen nach Berlin. Egal ob die RB10 oder RB14. Am besten dann, wenn der normale Bürger zur Arbeit muss.

Ich fahre diese Strecke schon seit über 10 Jahren und zahle seitdem immer monatlich und pünktlich meinen Tribut. Aber die Verhältnisse haben sich stetig verschlechtert.

Zugegebener Weise ist die Bahn wieder pünktlicher geworden, aber was die Massen an Passagieren angeht, macht das Bahnfahren so langsam unerträglich.

Wie kann man auf die Idee kommen, einen sowieso immer vollen Zug, durch einen kurzen Zug zur „rush hour“ zu ersetzen? Bereits in Brieselang waren so gut wie keine Plätze mehr vorhanden. Schlimmer wurde es dann ab Finkenkrug. Ab hier war dann so gut wie kein Platz mehr im Gang.

Ab Falkensee hätte man schon einen „Stopfer“ gebrauchen können. Das Einsteigeprozedere nahm etwas Zeit in Anspruch. Menschen fingen an zu diskutieren: „Es geht nicht mehr, es passen keine weiteren Leute in den Zug. Verstehen Sie das nicht?

Wie es die Menschen ab Seegefeld und Albrechtshof schafften in den Zug zu gelangen, bleibt mir immer noch ein Rätzel. Die Luft im Zug warm und stickig.  Warum auch Heizung und Klimaanlage an die Fülle des Zuges anpassen?

Das Austeigen dann in Berlin Spandau eine Tortur. Für mich, der eher gerne Abstand zu anderen Menschen hat (vermutlich die meisten aus), war es sehr stressig seinen Weg im Kuschelkurs zum Ausgang zu finden. Und ich befand mich recht nah an der Tür. Möchte nicht wissen, wie es für weiter hinten gelegene Fahrtgäste war.

Jedenfalls musste ich erst einmal Luft holen und mich entstressen. Da kam mir eine Mini Pizza von Ditsch gerade recht.

Stiegen viele Gäste aus? Eher verhalten, aber dafür wollten um so mehr dazu steigen. Kamen alle mit? Nein!

Die Bahn schafft es also nicht, die arbeitende Bevölkerung angemessen zu befördern. Als ich vor ewig gefühlten Zeiten eine Dokumentation über China (oder Japan, dass weiß ich jetzt nicht mehr so genau) sah, war ich damals froh, dass es bei uns entspannter zugeht. Aber auf genau das Gleiche steuern wir nun zu.

Hat aber auch einen Vorteil! Es werden dann sicherlich Stellen für „Stopfer“ geschaffen, die die Massen in den Zug drücken müssen.

Müssen wir uns nun an die neuen Verhältnisse gewöhnen oder aber wird es die Bahn angehen, ihren Kunden einen angenehmeren Fahrtkomfort zu gewährleisten?

Wünschenswert wäre es und das nicht nur im Fernverkehr!

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Neue umweltschonende Tüten von Aldi

Ich persönlich finde es total super, dass die Kunststofftüten immer weniger in Supermärkten angeboten werden und teilweise gar nicht mehr zur Verfügung stehen.

Ich selbst versuche immer an einen Beutel zu denken. Wobei ich hier die Betonung auf Versuch setze. Gelingt meinem prächtigen Gehirn nicht immer, aber ich arbeite daran.

Letztens hatte mein Superhirn mal wieder nicht daran gedacht, so dass ich gezwungen war, eine Tüte bei Aldi zu kaufen.

Es gab nur jene in Papierform. Dünn und wirken nicht gerade robust. Aber OK, hab´s ja nicht weit.

Leider setze zu diesem Zeitpunkt ein ungeplanter Sprühregen ein. Aber das wird schon, dacht ich mir. Ist ja nicht weit nach Hause. Nicht mal fünf Minuten.

Aber was soll ich sagen? Nach ca. der Hälfte des Weges riss meine Tüte. Die eine Seite hielt dem Druck nicht mehr stand. Zum Glück nur so, dass ich diese mit beiden Händen gestützt nach Hause bekam.

Memo an mein Hirn: Keinen Beutel bei einsetzenden  Regen vergessen!!!

Aufgenommen mit meinem Huawei P10.

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Lecker Frühstück auf Arbeit

Auch wenn die Bedingungen manchmal etwas fragwürdig sind, so lobe ich mir das regelmäßige Frühstück mit meinen Kollegen. Einer kümmert sich um die Rühereier, einige Schnippeln Gemüse und Obst und andere um das Geschirr.

Eine tolle Truppe!

So wurden die Teller von mal zu mal immer umfangreicher. 🙂 So muss das sein!

Lachs
Würstchen
Tomaten mit Oliven
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Das nenne ich mal geniale Baukunst

Immer nach einem Besuch der mega tollen Toilette auf Arbeit staune ich immer wieder über diese Baukunst.

Der Seifenspender hatte eine kleine Fehlfunktion. Zu nah befand er sich anscheinend am Waschbecken, so dass ab und an Seife auf das Keramik floss.

Aber was kann man tun?

Richtig, man versetzt den Seifenspender etwas seitlich. Wäre vielleicht nicht ganz so schlimm, wenn man die alten Dübel entfernt und Löcher gestopft hätte.

So sieht die ganze Sache etwas unfertig aus.

Aber hey, man arbeitet ja nur dort. 🙁

Passend dazu

So ein Mülleimer ist schon schwer zu treffen

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Rheuma (Arthritis) oder Gichtanfälle?

Am 15. Oktober 2017 stellte ich mir selber die Diagnose, dass ich eine Art von Rheuma haben könnte. Mittlerweile bin ich 42 und hatte seit Jahren schon ab und an Schmerzen in Schulter, Knie und Fuß.

Dachte aber meist, ich hätte mich verlegen oder aber überanstrengt, wenn ich nach längerer Sportpause wieder anfing zu laufen. Aber die Abstände zwischen den „Anfällen“ verkürzten sich und wurden intensiver.

Die letzten zwei waren innerhalb von 2 Wochen. Erst im Knie und dann wie am 15. Oktober am großen Zeh. Die betroffenen Stellen schwellen meist an, werden sehr warm und schmerzen. Dazu strahlt es meist dann noch etwas aus.

An dem besagten Tag wachte ich dann auch wegen der Schmerzen auf und konnte nicht mehr einschlafen. Aufgrund der neu gewonnenen Zeit googelte ich nach meinen Symptomen. Sollte man zwar nicht machen, da man meist danach etliche Krankheiten aufweist, aber neugierig war ich schon.

Schnell wurde ich fündig und befand mich in der Rubrik Rheuma. Natürlich werde ich einen Arzt aufsuchen, aber bis zum Termin möchte ich schon auf Nahrungsmittel verzichten, die die Arachidonsäure enthalten. Warum? Dieser Stoff sorgt dafür, dass im Körper Entzündungsherde entstehen.

Folgende Artikel auf der Focus Seite fand ich sehr hilfreich:
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gelenkschmerzen/rheuma/rheuma/verlauf_aid_8110.html und http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gelenkschmerzen/gelenkschmerzen-welche-ernaehrung-hilft_id_7034916.html

OK„, sagte ich mir. In welchen Nahrungsmittel steckt denn eigentlich Arachidonsäure? Richtig. In sehr vielen, die ich regelmäßig konsumiere, vor allem tierische Produkte wie Eier, Jogurt, Milch, Fleisch usw.

Was kann ich denn nun noch essen?“ Omega-3-Fettsäure beugt Entzündungsprozesse vor. Also viel Fisch, z.B. Lachs, Forelle, Tunfisch usw. Eine detaillierte Auflistung könnt Ihr hier einsehen: http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Ernaehrung-bei-Rheuma,rheuma176.html

Woche 1 nach der Ernährungsumstellung

Ich fühle mich phasenweise schwach und der Kreislauf spinnt. Schwindelgefühle und Matt sein dominieren. Kommenden Montag habe ich einen Arzttermin, dann weiß ich hoffentlich bescheid, ob ich Antikörper aufweise. Werde mich in der nächsten Woche wieder melden.

Jeden Tag verliere ich derzeit 0,1 – 0,5 Kg. Bin gespannt ob es so weiter geht, bis ich mein Wunschgewicht von 80 Kg habe. Meine Größe beträgt 179 cm.

Nach einigen Tagen stagnierte mein Gewicht. Allerdings bin ich mit Stand Halloween, 31. Oktober 2017, auf 91,8 gekommen. *juhu*

Am 23.10.2017 hatte ich zwischenzeitlich einen Arzttermin. Gicht oder Rheuma könne man nicht ausschließen, so dass ich zwei Tage später erneut beim Arzt zur Blutentnahme erschien.

Jetzt warte ich gespannt auf die Auswertung am 6.11.2017.

Update nach ca. 3 Wochen

Zum Glück… kein Rheuma… aber Gicht. Diese Diagnose war mir wesentlich lieber und aus Sicht vom Doktor eindeutig. Der Harnsäurewert und ein Entzündungsmarker waren erhöht.

Jetzt heißt es weiterhin auf eine gesunde Ernährung achten. Seit drei Wochen ungefähr läuft das ganze und ich hatte keinen  weiteren „Anfall“. *yeah*

Jetzt heißt es aber eher auf die Putrine zu achten. Also wo sind wieviel Putrine enthalten?

Hier zog ich folgende Tabelle zu rate: http://www.dr-barbara-hendel.de/bewusstes-leben/ernaehrung/tabellen/puringehalt-tabelle/

Ich versuche nun nicht mehr als 300-500 g Putrin täglich zu mir zu nehmen. Die sind maßgablich zur Produktion von Harnsäure verantwortlich, welche zu Gichtanfällen führen können.

Der nette Nebeneffekt, ich verliere langsam weiterhin Gewicht.

Foto(s): 171882148 – Young woman applying cold compress to leg at home © Africa Studio und 126701628 –  Der Weg für ein gesundes Leben © stockpics

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Der Charmante Kundendienst von OPExx Potsdam

OPExx Potsdam – Ich nie wieder!

Am 16. September 2017 erwartete ich eine Lieferung von 1und1. Eigentlich sollte GLS liefern. Aber es kam anders. Es folgt mein Beschwerdebrief an OPExx:

Beschwerde

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte mich über Ihren Kundendienstmitarbeiter beschweren, mit dem ich am 18.09.2017 zwischen 08:30 Uhr und 09:30 Uhr telefoniert hatte.

Was war passiert?
Ich bestellte über 1und1 ein neues Handy. Als Versand wählte ich einen Wunschtag mit Wunschzeit. Meiner Frau hinterlegte ich eine Vollmacht und meinen Ausweis.

Ihr Fahrer erschien pünktlich und war freundlich. Allerdings händigte er ihr die Sendung nicht aus. Als Grund nannte er, dass er mein altes Mobiltelefon mitnehmen müsste. Er hinterließ einen Zettel mit dem Vermerk, dass ich mich bei OPexx für einen neuen Termin melden sollte.

Der Charmante Kundendienst von OPExx Potsdam

Am Abend telefonierte ich nochmal mit 1und1. Es wurde mir bestätigt, dass es sich um eine ganz „normale“ Lieferung handelte.

Heute rief ich dann unter 0331/740 41 40 an. Zunächst eine freundliche Frau. Sie teilte mir mit, dass sich die Sendung bereits in Zustellung befindet. „Klasse“, antwortete ich, „nur bin ich nicht da. Wozu dann der Zettel, dass ich mich für einen Termin melden soll?“

Sie verstand meinen Unmut und bat mir an, ich könnte auch einen Nachbarn fragen oder die Sendung in Potsdam abholen. Ich legte mit dem Hinweis auf, dass ich mich kümmern muss und mich melden werde. Eine Abholung kam nicht in Betracht.

Wenig später konnte ich tatsächlich einen Nachbarn für die Entgegenahme des Paktes gewinnen. Ich rief erneut an. Diesmal ein Herr. Leider weiß ich seinen Namen nicht mehr. Vielleicht Schulze oder ähnlich, ich weiß es aber nicht mehr. Ich wollte seinen Namen nochmal wissen, aber Ihr Mitarbeiter legte abrupt auf. Aber was war geschehen?

Ich schilderte alles neu und bekam die Antwort, dass das mit dem Nachbarn ja nicht geht. Auch sei es eine „Kann-Sache“. Die Übergabe ohne Tausch des Handys liegt im Ermessen des Fahrers.

Nachdem ich mich grummelig darüber beschwerte, dass mir zuvor die Übergabe an einen Nachbarn angeboten worden ist, wurde ihr Mitarbeiter auch unfreundlicher.

Ich schilderte nochmal, dass der Fehler seitens des Transportunternehmens lag und ich nun gerne meine Sendung hätte. Schließlich hatte ich für den Dienst auch erhöhte Versandkosten.
Er hatte zwischenzeitlich nochmal im System geschaut und berichtet, dass es sich um eine normale Sendung handelte… ergo lag der Fehler beim Fahrer vom Samstag.

Dann wurde er weiter unfreundlich und begründete dies mit, dass ich ja nicht zuhause war. Ich wieder: „Daher war meine Frau zuhause. Mit Vollmacht und Ausweis.“ Er wieder: „Ja, es ist eine Kann-Sache. Der Fahrer muss es nicht!“ Ich langsam ärgerlich, fühlte mich „verkackeiert“. Er: „Ich rufe jetzt den Fahrer an, dass die Sendung nicht ausgeliefert wird“ und legte auf.

Was hatte die Sache mit mir gemacht? Ich war äußerst wütend über Ihren inkompetenten Mitarbeiter.
Nachdem ich meinen Kummer 1und1 schilderte, sah die Welt schon anders aus. Richtig freundliche Kundenberater.

Das Problem konnte zwar zunächst nicht zufriedenstellend geklärt werden, jedoch war der starke Ärger mit Ihrem Mitarbeiter etwas abgebaut.

Jetzt erwarte ich, hoffentlich bald, eine neue Sendung seitens 1und1 und wählte Hermes. Zwar war ich bei der ersten Bestellung erfreut, nicht mit Hermes beliefert zu werden, aber wie es sich zeigt, es gibt immer eine Steigerung. In diesem Fall eine negative.

Ich würde mich freuen, wenn sie diesen Fall intern klären würden.

Zwischenzeitlich habe ich erfahren, dass mein Nachbar ein Paket von einem Kurier übernommen hat. Etwa zwei Stunden nach dem netten Telefonat mit OPExx Potsdam. Augenscheinlich jenes, welche ich erwarte.

Ziemlich merkwürdig… aber…
Ende gut alles gut (fast)

Der Charmante Kundendienst von OPExx Potsdam

Ich musste die Beschwerde etwas zensieren. Ich wollte eigentlich noch mehr auf das „Können“ des Mitarbeiters eingehen. Es war gut, dass ich dahingehend nochmal beraten worden bin, einige Passagen zu streichen bzw. zu ändern.

Bis heute hatte ich auf meine Beschwerde keinen Rückläufer erhalten. Schade!

Mein Fazit: Nicht  noch einmal!!!

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Zu viel Vertrauen

Kann man in der heutigen Zeit noch Vertrauen haben, dass seine Sachen unberührt bleiben? Kann man sein unangeschlossenes Fahrrad einfach so ohne Aufsicht lassen?

In der Bahn stoße ich von Zeit zu Zeit auf solche „banalen“ Dinge. In diesem Fall ein junges Mädel, Kopfhörer auf, stellt Ihr Rad im Großabteil unter und setzt sich ein Abteil weiter mit dem Rücken zum Rad. Die Kopfhörer natürlich weiterhin auf dem Kopf.
Es wäre für mich ein Leichtes gewesen, am nächsten Bahnhof mit dem Rad auszusteigen.

Ob sie es mitbekommen hätte? Im Korb befanden sich noch weitere private Sachen, denke mal Schulzeug.

Aber warum sind die Menschen von heute so unvorsichtig?

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Lecker, lecker essen beim MC?

Heute auf dem Weg zum Spieltag hatte ich noch etwas Zeit. Also wohin mit der freien Kapazität? Kaffeedurst hab´ ich ja sowieso immer und auch der Magen konnte ein zweites Frühstück gut vertargen.

Aber wohin… um 9 Uhr hat man nicht so viel Auswahl, wo man auch in Ruhe sitzen kann. Ich hätte zwar auch einen Bäcker aufsuchen können, aber die kommenden 30 Minuten wollte ich nicht im Stehen verbringen.

Also auf zum MC. Dem Donalds unter den Burger Läden. Wo? Die Filiale in den Spandauer Arkaden in Berlin.

Verkäufer freundlich, schöne freie Plätze, perfekt dachte ich noch so bei mir.

Ich bestellte mir ein **Muffin Chicken & Bacon (ich glaube es jedenfalls, erkennen kann ich es anhand des Bildes auch nicht mehr zu 100 Prozent) und nen großen Kaffee. Das MC vor dem Muffin hab´  ich mal an dieser Stelle sicherheitshalber weggelassen… denn es handelt sich hier um einen geschützen Begriff.

Auf zum freien Platz und erst einmal nen Schluck heißen Kaffee. Er war OK. Aber dann kam das Grauen… warum? Seht selbst!

Und nein, ich habe da nicht reingebissen! So sah er gleich nach dem Öffnen aus!

Schlagartig war mein Appetit weg. Ich nuckelte noch etwas weiter an meinen Kaffee und gab dann dieses preisgekrönte Gericht zurück. Allerdings bin ich kein Mensch, der sich im Laden beschwert. Jedoch berichte ich gerne und wollte Euch daher Anteil an diesem Meisterwerk haben lassen. Bin ich nicht nett? 🙂

Mein Fazit?

Ich war in den letzten Monaten 3 oder 4 mal in einem Burger Laden wie dem MC oder dem King. Aber jedesmal hatte ich entweder zu viel Majo oder mega viel Ketchup drauf. Es schmeckte noch nicht einmal, da ich meist nur Ketchup wahrnahm oder mir die Majo an den Seiten rausquoll. Ketchup für die Pommes brauchte ich nicht zusätzlich. Ich konnte meinen Bedarf mit dem Burger decken.

Echt schade, denn manchmal überkommt mich der Burger Hunger und ich habe nicht viele Alternativen in meiner Gegend. Aber von meinem Platz aus hatte ich einen Blick zum KFC. Ich denke, beim nächsten Sonntags-Ausflug werde ich mal dort einkehren. Kaffee gibt es dort bestimmt auch.

Ich werde versuchen MC von meiner kleinen Erfahrung zu erzählen. Sollte ich Antwort erhalten, erfahrt Ihr es als Zweite. 😉

Update 27. April 2017

Ich habe gestern Antwort per EMail vom Inhaber erhalten.  Ich bin überrascht, überhaupt was zu hören und finde die Geste nett.

Sehr geehrter Herr Kohl,

am 23.04.2017 haben Sie unser McDonald’s-Restaurant in den „Spandau Arcaden“ besucht und waren mit der Qualität unseres „Muffin Chicken & Bacon“ nicht zufrieden.

Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten, die Ihnen daraus entstanden sind.

Wir bedanken uns für Ihren Hinweis aus Gästesicht, denn nur so können wir gegebenenfalls positive Veränderungen herbeiführen.

Ausdrücklich freuen wir uns darüber, dass Ihnen unsere Lobby zugesagt hat, unser Kaffee geschmeckt hat und unsere Servicekräfte in Ihrer Einschätzung freundlich waren.

Natürlich möchten wir, dass sämtliche von Ihnen bestellte Produkte unseren Qualitätsstandards entsprechen.

Wir haben, Ihrem Hinweis folgend, unsere Mitarbeiter erneut hinsichtlich internen Arbeitsabläufen und Qualität der Produkte trainiert und weiterhin angewiesen, mit allen Mitarbeitern in der Küche verstärkt Schulungen im Bereich Produktqualität durchzuführen. Sollten Sie in Zukunft Anregungen oder Hinweise haben, freuen wir uns, wenn Sie sich gleich vor Ort an den diensthabenden Schichtführer wenden. Dieser wird direkt auf ihr Anliegen eingehen und Ärger kann so oftmals verhindert werden, bevor er richtig entsteht.

Als kleine Entschädigung würden wir Sie gerne bei Ihrem nächsten Besuch unseres Restaurants in den „Spandau Arcaden“ auf einen „Muffin Chicken & Bacon“, alternativ außerhalb der Frühstückszeit auf einen Doppel-Cheeseburger einladen und Sie von der Qualität unserer Produkte überzeugen.

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Gepflegter Umgang – die Macht und Aufgaben der Verkäuferinnen

Letzten Samstag war ich mal wieder in meinem Supermarkt des Vertrauens. Wo ich war? Hmh… ich vermeide mal an dieser Stelle womögliche Regressansprüche seitens des blauen Riesen und nenne den Supermarkt mal Poldi.

Jedenfalls war ich an dem besagten Tag in diesem Poldi Markt und tätigte die restlichen Einkäufe für das Wochenende. Was ich einkaufte, fragt Ihr?

Da Fisch auf dem Programm stand, landete einmal Pangasius Fielet, etwas Gemüse  und andere Kleinigkeiten in meinen Warenkorb… kennt Ihr eigentlich schon die leckeren Bio Kekse mit Wiesenkräutern? Aber ich schweife ab!

An der Kasse, zum Glück war eine Kassiererin anwesend, es ist ja nicht immer selbstverständlich, hatte sich eine kleine Schlange gebildet. Hey, der hinter mir lehnte es ab , dass ich ihn vorlasse. Klasse, auch so ein entspannter Mensch, dem es egal ist, 1-2 Minuten länger in der Schlange zu verweilen. Geht mir meist auch so, außer ich muss die Bahn bekommen. 🙂

Ist es Euch auch schon mal aufgefallen, dass Kassen oft nicht besetzt sind und wenn man sich dann dem Band nähert eine Stimme ertönt: „Ich bin gleich da!„? Man wartet und wartet… schaut… oh sie räumt ne Kiste aus… oh sie wischt noch da entlang und man wartet und wartet? Mir fällt es immer öfter bei Poldi auf und ich muss sagen… bei dem daneben befindlichen RAWA Markt, auch diesen Firmennamen musste ich leider abändern, komme ich mir besser betreut vor. Meist befinden sich ein bis drei freundliche Verkäuferinnen am Kassenbereich, die einen sofort abkassieren wollen. Mir macht es nichts aus in der Schlange zu warten, aber zu warten, dass jemand an der Kasse erscheint, finde ich unfreundlich. Ich räume hier an dieser Stelle den Angestellten keine Schuld ein, eher der Verkaufsphilosophie seitens Poldi. Ich kann mir vorstellen, dass der Druck für die Verkäufer da ist, für alle Aufgabengebiete gleichzeitig zuständig zu sein.  Aber an dieser Stelle schildere ich den Eindruck aus meiner Sicht und wie ich diese Situationen einschätze.

Wo war ich noch gleich? Ach ja… zurück zum Poldi Markt.

Vor mir ein Junge… mir nichts dabei gedacht. Er hatte eine Cola und ein Brötchen auf dem Band. Als er an der Reihe war sprach er die Kassiererin an, dass er gerne noch eine Internetkarte hätte.

Die Verkäuferin nickt und wollte nun die Kohle… er sprach schüchtern, dass er insgesamt drei Karten hätte. Klar, etwas leiser, aber manche Menschen, so wie ich, sprechen gerne leise.

Daraufhin die Verkäuferin: „Du sprichst so gut deutsch, kannst du dich nicht deutlicher ausdrücken was du möchtest?

Hallo? Geht’s noch? Was ist für eine Anmaßung? Auch ich bemerkte nun, dass dieser Junge offensichtlich ein Flüchtlingskind war. Ich dachte noch so bei mir, toll, wie gut er schon unsere Sprache spricht und dann wird er so von der Verkäuferin angegangen? Ihr müsst Euch an dieser Stelle noch eine arrogante Stimme dazu denken… denn das Gesamtpaket machte diese Situation erst so schier unfreundlich. Am liebsten hätte ich dazu was gesagt, aber in dem Moment fehlten mir die passenden Worte und der Junge hatte bereits seine Sachen beisammen und verließ des Gebäude des blauen Riesen.

Was hat es denn damit zu tun, wenn man der deutschen Sprache mächtig und schüchtern ist. Dazu kommt noch, dass sich dieser Junge noch entwickelt. Muss man ihn dann so maßregeln? Auch gehe ich davon aus, dass der Poldi Markt ein Dienstleistungsunternehmen ist und ich Anspruch auf Höflichkeit habe und nicht gemaßregelt werde. Vorausgesetzt ich halte mich ebenfalls an höfliche Gepflogenheiten.

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Die Eile und Dummheit der Menschen

Eines brennt mir auf der Seele. Wie fast jeden Morgen komme ich vom Bahnhof Spandau in Richtung der großen Kreuzung Brunsbütteler Damm/ Klosterstraße watschelnd  und warte darauf, dass diese  doch etwas merkwürdige Ampelschaltung mal auf grünes Licht wechselt.

Kreuzung Brunsbütteler Damm/ Klosterstraße (Berlin).

In der Ferne ein kleiner Schatten. Hab´ mir nichts bei gedacht. Der Verkehr rollte in vollen Zügen. Ist ja nicht so, dass dieser Bereich kaum genutzt wird. Lkw´s, Busse, Autos, Motorräder und und und…

Der kleine Schatten wurde immer größer und kam immer schneller in meine Richtung. Hmh… der Verkehr rollt immer noch.  Das rote Licht der Ampel  strahlte immer noch fröhlich im Rotton? Was hat, den Schatten erkannte ich jetzt als jungen Mann, denn nur vor?

Dieser wollte anscheinend nun die letzte Etappe der Straße nehmen. Hey, dachte ich so bei mir, … da kommen noch Autos!  Er aber rannte weiter.  In meinem Kopf sah ich ihn bereits die Motorhaube eines Kleinwagen knutschen.

Meine Hand wanderte schon vor meine Augen… das wollte ich nicht wirklich mit ansehen. Aber der junge Mann bremste abprupt ab, der Kleinwagen fuhr vorbei und er rannte, ohne das was gewesen sei, weiter.

Anschließend passierten fröhlich weitere Fahrzeuge den vorherigen Gefahrenbereich.

*uff*

Ich winkte noch eine Geste der Fassungslosigkeit dem jungen Mann hinterher. Wie kann man nur so risikofreudig sein oder war es Dummheit?

Und warum rannte er so schnell und zielstrebig? Um einen Bus zu bekommen, der bereits an der Haltestelle stand. Ist ja nicht so, dass Busse auf diesen Strecken alle 5-10 Minuten fahren. Da kann man schon mal sein Leben riskieren.

Daher ihr Lieben… „Eile mit Weile!“ Kein Termin ist es wert, dass man im Krankenhaus landet. Oder noch schlimmer, auf einem ruhigen Plätzen auf dem Friedhof.

In diesem Sinne, passt auf euch auf!

Kopfkino

Und noch zum Schluss… anschließend spielten sich noch einige mögliche Szenarien in meinem Kopf ab. Was hätte ich als erstes getan. Hätte ich die möglichen schlimmen Verletzungen ertragen können? Da lief eine menge Kopfkino ab und wirklich vorbereiten kann man sich nicht. Nur hoffen, dass man in solchen Momenten richtig handeln kann und es auch tut.

Egal wie „dumm“ die Handlung desjenigen war!

Foto: www.pexels.com

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