Absaufen? Nicht mit mir

Bereits vor 10 Jahren sind wir bei einem Jahrhundertregen förmlich abgesoffen. Das betraf nicht nur mich. Reihenweise sind die Häusle Besitzer hier vom Wasser überflutet worden. Damals waren sämtliche Abwasserkanäle im Ort nicht gewartet worden.

Schon damals bauten wir im Haus und in der Garage Not-Schächte bis unter das Fundament, um bei Bedarf Wasser aus dem Haus zu bekommen, bevor es sich im Haus verteilt.

Aber in diesem Jahr musste nach dem mehrtägigem Regen eine zusätzliche Lösung vor dem Haus her. Und zwar vor die Garage.

Der bereits vorhandene Schacht war nicht tief genug, damit der Springer von selbst arbeiten kann. Daher musste die Pumpe immer wieder manuell angeschmissen werden.
Wasser erst einmal weg vom Haus leiten.

Da ich nicht mehr in Angst leben wollte, began ich noch vor dem Urlaub mit den Baumaßnahmen.

Rechts und Links vom Garagentor entstehen jeweils ca. 70 cm tiefe Schächte. Darin Pflanzringe von Hellweg, so dass die Pumpe ausreichend Platz zum Arbeiten hat, wenn sich diese mit Wasser füllen.

Da entsteht Notfallschacht #1.

Schritt 1, der Beton muss weg.

Dazu war das richtige Werkzeug von Nöten. Ein Bohrhammer von Rentas Falkensee.

Huch, wo kommst Du den her? Bestimmt durch den Krach aufgeschreckt. 🙂

Dieser Regenwurm kam es der Betonwand. Muss irgendwo ne Lücke gewesen sein.

Nun durfte der Wurm in die Büsche.

Der alte Schachte wurde durch einen Kunststoffschacht ersetzt.

Das Loch wurde mit den Sand- und Schuttresten wieder zugemacht. Frischer Beton rundete die Sache ab.